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Fotografie

Dank der kleinlichen bild-kunst, die offenbar nichts Besseres zu tun hat, als auf privaten Webseiten grobe Urheberrechtsverletzungen zu vermuten, kann ich hier nur einen Link zum Bild anbieten. René Magritte, belgischer Maler, Surrealist: Dies ist keine Pfeife, "The Betrayal of Images" (1928-9) Dies ist keine Pfeife., René Magritte
Dabei sieht man hier doch eine Pfeife! Sogar eine, die alle prototypischen Merkmale einer Pfeife besitzt.
Und doch: Dies ist keine Pfeife. Vielmehr ist dies die Abbildung einer Pfeife. Oder noch weiter gedacht: Hier ist eine digitalisierte Form eines Fotos von Magrittes Bild zu sehen. Dieses muss nicht einmal eine konkrete, einst real existierende, Pfeife darstellen. Denkbar ist, dass es lediglich das Konzept, die Idee einer Pfeife Ausdruck verleiht.

Magritte verweist mit seinem Bild auf einen problematischen Zusammenhang zwischen Sprache, Bild und Gezeigtem - obwohl wir doch daran gewöhnt sind, das Gezeigte für die getreue Abbildung einer Realität zu halten. Dabei ist eine Fotografie zuerst nichts anderes als die Fixierung von chemischen (und mittlerweile vermehrt) informationstechnischen Vorgängen nach einem bestimmten Programm. Der Fotograf bedient seinen Apparat, der nach Regeln der Optik und Elektronik ein dreidimensionales Geschehen auf eine zweidimensionale Ebene bannt. Das damit keine getreue Abbildung möglich ist, wird bereits daran offensichtlich, dass der Betrachter über die Welt jenseits des Bildauschnittes im Ungewissen bleiben muss. Mehr dazu: unten

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Im Folgenden (vor allem Momente) sind hier einige dieser "zweidimensionalen Realitätsschnitte" aufgeführt.
Sie entstanden, wann immer sich die Gelegenheit ergab, optisch reizvolle Motive abzulichten. Das war oft im Auftrag der Neuen Westfälischen der Fall.
Durch meine Arbeit als freier Mitarbeiter bin ich überhaupt erst zur Fotografie gekommen. Und während es am Anfang noch lästige Pflicht auf Terminen war, habe ich mittlerweile großen Spaß am Fotografieren gefunden. Ich hoffe, dass einigen Bildern die Freude am Zusammenstellen der Motive, am Auswählen der Perspektiven, am Spiel mit den optischen Möglichkeiten anzumerken ist.
Wen ich im Dienste der NW mit dem Fotoapparate besuchte, wird hier unter Umständen auch das ein oder andere nicht-veröffentlichte Bilder finden.

Aktuell

Mehr zu René Magritte: Google-Suche-
Repräsentation: http://en.wikipedia.org/wiki/The_map_is_not_the_territory
Mein Arbeitswerkzeug: Nikon.de - D100
Schmitt, Julia et al.: Fotografie und Realität. Olpaden 2000.
Peukert, Werner: Der Glaube an die Fotografie. In: Der blaue Reiter (2001), S.46-50, S. 46.
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