Wissenschaftlicher Text als Hypertext
Ein wissenschaftlicher Text kennzeichnet sich, ganz basal ausgedrückt, durch die Nachvollziehbarkeit der Argumentation. Prämissen und Annahmen der Untersuchung müssen offenliegen sowie das verwendete Vokabular definiert sein, um später sichern zu können, dass Dritte oder die "scientific community" die Beweisführung nachvollziehen und kritisch prüfen können. Dies bewerkstelligen wissenschaftliche, zumeist gedruckte Text über ihre lineare Organisation. Grundlegendes handelt der Autor in die frühen Teilen des Textes ab, sodass er davon ausgehen kann, dass ein Leser, wenn er die hinteren Teile der Argumentation, die auf den Prämissen der Untersuchung basierenden Logik folgt, erreicht hat, die Rückschlüsse nachvollziehen und als gültig annehmen oder als ungültig verwerfen kann.
Die wissenschaftliche Arbeit als Hypertext steht in dieser Hinsicht vor einem Problem. Sie ist eben nicht linear organisiert, was bedeutet, dass ihre textuellen Einheiten, die nicht einmal mit inhaltlichen Einheiten zusammenfallen müssen, ihre Bezüge untereinandern nicht aus ihrer Abfolge erhalten. Es ist auch keine Vorgesehen, das bedeutet: Der Rezipient des Textes bestimmt die Reihenfolge der textuellen Einheiten, die er liest. Die argumentative und inhaltliche Geschlossenheit ist daher anders zu sichern.
Dies geschieht im Hypertext über den Link. Dieser symbolisiert eine explizite Verbindung zwischen zwei Textteilen, die die implizite Verbindung durch Reihung
Bei einer herkömmlichen Text geschieht das über eine lineare Anordnung. In einer Hypertext stehen die textuellen Einheiten zunächst ohne Bezug nebeneinander. Die Links stellen wieder eine Kohärenz des Gesamttextes wieder her. Wo und in welcher Weise bleibt dem Autor überlassen. Dieser Hypertext ist mit einem Autorensystem erstellt, das teils automatisch für eine Verlinkung der Textteile sorgt.
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Es stellt verschiedene Techniken bereit, die auf der Seite Technik und Anordnung kurz vorgestellt werden.
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