Pflichtenheft Dokumentation Ressourcen
Beschreibung: Verfügbarmachen von X-Links aus einer XLink-Bank
Autoren: Arnd Scharpegge und Alexander Rosenhäger
letzte Änderung: 20. August 2003
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Version: 1.1

Ziel des zu Skriptes

In einer Linkbank gespeicherte Third-Party-Links - nach den XLink-Spezifikationen für Extended-Links - sollen in ihre jeweils an diesen Links teilnehmenden Ressourcen eingebettet werden. So soll jeweils an den Startpunkten der XLink-Kanten, welche in einer Menge von XHTML-Dokumenten liegen, die entsprechenden ausgehenden Kanten sowie die an ihr beteiligten externen Ressourcen eingefügt werden.
Letztlich wird ein Third-Party-Link (mit zwei entfernten Ressourcen) in einen Link mit einer lokalen Ressource und einer entfernten Ressource umgewandelt.
Eine solche Transformation findet sich beispielhaft hier.

Version: 1.0

Zu erfüllende Anforderungen

  • Alle gültigen XLinks müssen von einem ersten Skript aus einer oder mehreren Linkbanken gesammelt werden. Diese speichert alle gefundenen gültigen XLinks in einem proprietären Format zwischen.
  • Prinzipiell kann jede XML-Datei als Linkbank fungieren. Für Testzwecke das Projekt macht jedoch eine Vorschlag für eine spezielle Link-Bank-DTD.
  • Die bereits transformierten XLinks werden nach Ressorcen geordnet in einer XML-Datei zwischengespeichert.
  • Diese Links dieser Sammlung werden in die Zieldokumente eingefügt. Diese Aufgabe übernimmt das zweite Skript.
  • Eine Windows-Batch-Datei sorgt für eine automatische Abarbeitung der beiden Skripte und fungiert als Benutzer-Schnittstelle.

Ein zweites Skript fügt die Links in die externe Ressource ein, die in der zwischengespeicherten Sammlung angegeben ist.

Version: 1.3

Beschreibung der Funktionsweise

Technische Voraussetzungen / Software und Hardware

Neben funktionierender Hardware ist für die Ausführung der Skripte erforderlich:

  • Der Saxon XSL-T-Prozessor in der Version 6.5.3, entweder als "Instant"-Version oder als Java-basierte Programmdatei ("JAR-File"). Der Prozessor muss einen Zugang zum Internet haben, da in einigen Konfigurationen die XHTML-DTD aus dem Internet gelesen werden muss.
  • Ein Text-Editor oder Browser (zum Überprüfen der Ergebnisse). Für das Anschauen der Webseiten wird der Mozilla-Browser in der Version 1.4 empfohlen.
  • Schreibrechte auf der Festplatte

Schnittstellen

Die Skripte sollen in durch IDs gekennzeichnete Elementen mehrerer XHTML-Dateien erweiterte XLinks zur Verfügung stellen, die von einer weiteren Projekt-Gruppe verarbeitet werden. So soll mit HTML und dessen Erweiterungsmöglichkeiten eine 1:n-Links-Funktionalität implementiert werden.

Version: 0.9

Skript-Routinen

Im wesentlichen mussen die beiden Skripte enthaltenen Routinen folgende Funktionen erfüllen:

  1. Skript
    • Jedes Element einer Linkbank (unabhängig von der linkbase.dtd) muss auf ein Attribut "xlink:type" mit dem Inhalt "extended" überprüft werden.
    • Die Kinder dieser Knoten müssen nach Locatoren (xlink:type) durchsucht werden und die beteiligten Ressourcen (xlink:href) gefunden werden.
    • Für jede dieser Ressourcen wird in einer Zielstruktur ein Element
      <resource> angelegt, dessen Attribut "file" die Bezeichnung der Beteiligten Ressource enthält. Ein Attribut IDREF wird angelegt und bezeichnet jenes Element in der Ziel-Ressource, in das der XLink eingefügt werden soll.
    • Zudem müssen ebenso die an den Ressourcen beteiligten Kanten (xlink:arc) erfasst werden. Dazu müssen die Bezüge jeder Kante zur jeweiligen Ziel-Ressource über die Angabe "xlink:to" aufgelöst werden. Sind zusätzliche XLink-Angaben (etwa Verhaltens- oder Semantische Attribute) von Ressourcen in Kanten enthalten, werden sie der Ressourcen hinzugefügt.
  2. Skript
    • Das angelegte Ressourcen-Verzeichnis wird durchgegangen und die hier angegebene Dateien - die der ursprünglichen Linkbank entstammen - geöffnet. Es muss überprüft werden, ob einige Dateien mehrfach angesprochen werden. In diesem Fall müssen die Dateien nur einmal geöffnet werden.
    • Die Dateien werden von der Wurzel bis in die Blätter durchgegangen an den Elementen, die jene in IDREF des Ressourcenverzeichnis angegebenen ID aufweisen, werden die XLink-Angaben der Datenbank eingefügt. Diese liegen bereits im Zwischenformat als SPAN-Elemente vor und müssen nur noch als Töchter des durch die angegebene ID gekennzeichnete Elementes einkopiert werden.
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